Mehr Informationen zur Geschichte und zum Bauwerk der Walder Kirche gibt es auf der Webseite der Denkmalstiftung Walder Kirche e.V.
Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Wald
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Die evangelische Kirchengemeinde Wald blickt auf eine
lange Wachstumsgeschichte zurück.
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So lassen sich die Wurzeln der Walder Kirche bis in das Jahr 1020 zurückverfolgen.
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Die eigentliche Gründung der reformierten Kirchengemeinde Wald wird auf den 2.
September 1591 datiert, als Winand Sartorius sich der "reinen reformierten
Religion" erklärte und zusagte, diese in seiner Pfarrkirche zu propagieren.
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Das 1. Siegel der Gemeinde wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts gefertigt. Das
nachfolgende 2. Siegel stammt aus dem Jahr 1794 und ist in graphischer Neugestaltung noch
heute, im 21. Jahrhundert, in Verwendung.
(Siegel)
Es zeigt die Inschrift:
"ferte bonos fructus" - Bringt gute Früchte!
Matthäus 3, 8; Matthäus 7, 17; Johannes 15, 5
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Auf Veranlassung des preußischen Königs erfolgte 1830 die Vereinigung lutherischer und
reformierter Gemeinden zur "Union der evangelischen Kirchgemeinde Wald".
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Die Gemeinde Wald vergrößerte sich im 19. Jahrhundert durch die aufblühende
Industrie derart rasch, dass es 1864 zur Abtrennung von Barl mit Schnittert zur
Gründung der Gemeinde Ohligs kam.
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Eine weitere Abtrennung erfolgte 1867, indem die Gemeinde Ketzberg mit Central,
Schlagbaum und Flachsberg selbstständig wurde.
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Letztlich kam es 1897 zur Auspfarrung von Limminghofen mit Teilen von Bavert zur
Gemeinde Merscheid.
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Dennoch wuchs die Walder Gemeinde im 19. Jahrhundert so stark, dass in den Jahren 1897
und 1905 die 3. und 4. Pfarrstelle errichtet wurden.
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Nach dem 2. Weltkrieg kam es zu einem starken Zuzug aus den deutschen
Ostgebieten und der bombengeschädigten Altstadt von Solingen.
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Die Zahl der Gemeindemitglieder war auf über 25 000 gestiegen. Dies führte zur
Gründung neuer Gemeindebezirke auf insgesamt 7 und der Krankenhauspfarrstelle.
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In den letzten Jahren ging die Zahl der Gemeindeglieder vor allem auf Grund der
demographischen Entwicklung und der Kirchenaustritte erheblich zurück.
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Heute hat die Gemeinde noch ca. 12.800 Gemeindeglieder.
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